Calgary
Dein Startschuss in die kanadischen Rockies
Wenn du dir vorstellst, morgens in dein Wohnmobil zu steigen und abends schon die ersten Gipfel des Banff Nationalparks vor dir aufragen zu sehen – dann bist du in Calgary genau richtig. Die Stadt ist nicht nur eine der bestangebundenen in ganz Kanada, sondern auch der perfekte Ausgangspunkt für eine der schönsten Wohnmobilrouten der Welt.
Direkte Flüge aus Frankfurt, München oder Zürich bringen dich in weniger als zehn Stunden nach Calgary QUELLE www.kanada-flug.de – und noch bevor du den Jetlag wirklich spürst, kannst du dein Wohnmobil übernehmen. Naja, fast. Denn aus rechtlichen Gründen ist die Anmietung eines Wohnmobils innerhalb Kanadas frühestens einen Tag nach deiner Ankunft möglich. Aber das gibt Gelegenheit in einem Hotel am Flughafen oder in einem Downtown Hotel die Stadt etwas kennenzulernen, bevor es losgeht. Anbieter wie Fraserway haben ihre Stationen praktisch in Flughafennähe.
Von Calgary aus fährst du in rund eineinhalb Stunden nach Banff, weiter durch den Jasper Nationalpark oder gleich den berühmten Icefields Parkway entlang – einen der legendärsten Highways der Welt, flankiert von Gletschern, türkisfarbenen Seen und endlosen Wäldern. QUELLE www.kanada-urlaub.de
Wer von Vancouver träumt oder lieber Richtung Osten, in die weite Prärie, möchte – auch das ist möglich. Calgary liegt zentral genug, dass kaum eine Richtung die falsche ist.
Viele unserer Kunden sagen nach ihrer Reise: „Wir hätten nicht gedacht, dass der Einstieg so einfach ist.“ Und genau deshalb ist Calgary so ein guter Startpunkt. Kein Stress, keine komplizierte Logistik – sondern ein einfacher Einstieg in eine Reise, die ziemlich schnell richtig groß wird.
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Wo liegt Calgary ?
Am Fuße der Rocky Mountains
Genauer gesagt in der Provinz Alberta, im Südwesten Kanadas – etwa 80 Kilometer östlich der Rocky Mountains und rund 300 Kilometer südlich von Edmonton.
Mit knapp 1,4 Millionen Einwohnern ist Calgary die drittgrößte Stadt Kanadas und das wirtschaftliche Zentrum der Provinz. Die Stadt ist bekannt für ihren Chinook (einen warmen Fallwind, der im Winter innerhalb weniger Stunden für frühlingshafte Temperaturen sorgen kann).
Internationale Bekanntheit erlangte Calgary durch die Olympischen Winterspiele 1988 und das jährliche Calgary Stampede, eines der größten Rodeo-Events der Welt. QUELLE www.kanada-urlaub.de
Die besten Camper-Routen ab Calgary
Calgary ist nicht nur ein guter Startpunkt – es ist einer der vielseitigsten Ausgangspunkte für Wohnmobilreisen in ganz Kanada. Ob du tief in die Rocky Mountains eintauchen, den ganzen Westen bis ans Pazifikmeer durchqueren oder einen ruhigeren, weniger bekannten Nationalpark im Süden erkunden möchtest: Von hier aus hast du die Wahl (und das ist kein Zufall). Calgary liegt geografisch so günstig, dass du in jede Himmelsrichtung aufbrechen kannst – und jede dieser Richtungen hat ihren eigenen Charakter.
Wer die Rockies will, fährt west. Wer das Meer will, fährt ost. Wer die Einsamkeit sucht, fährt süd.
Und wer einfach losfahren will, ohne groß zu planen: auch das funktioniert hier. Die Straßen sind gut, die Campingplätze zahlreich, und das Gefühl, sobald Calgary im Rückspiegel kleiner wird und die ersten Berge am Horizont auftauchen – das lässt sich schwer in Worte fassen. Es ist einer dieser Momente, für die man eine Wohnmobilreise macht.
Route I
Calgary → Banff → Jasper → zurück
Der Klassiker unter den Rockies-Routen.
Die Strecke von Calgary nach Jasper ist rund 413 Kilometer lang – aber wer sie in einem Rutsch fährt, hat die Reise eigentlich verpasst.
Der Weg ist das Ziel: Von Calgary aus geht es westlich in den Banff Nationalpark, dann weiter auf den Icefields Parkway – 232 Kilometer, die als eine der spektakulärsten Straßen der Welt gelten, flankiert von Gletschern, türkisfarbenen Seen und einer Bergkulisse, die kaum zu glauben ist. QUELLE www.icefieldsparkway.de
Länge
ca. 900 km
Routentyp
Rundtour
Highlights
Banff Townsite, Lake Louise, Moraine Lake, Icefields Parkway, Columbia Icefield, Jasper Nationalpark
Besonderheiten
Parks Canada Pass erforderlich – am besten vorab online kaufen
Route II
Calgary → Vancouver (One Way)
Quer durch den Westen – von den Rockies bis zum Pazifik.
Die Strecke von Calgary nach Vancouver über den Trans-Canada Highway ist rund 975 Kilometer lang – theoretisch in einem langen Tag zu fahren, aber wer würde das wollen? QUELLE Walk a While with Me
Die Route führt durch Banff, über Rogers Pass, durch Glacier National Park und Revelstoke, dann hinunter durch British Columbia bis zur Küste.
Am Ende wartet Vancouver – Großstadt, Meer, Bergpanorama.
Länge
ca. 975 km
Routentyp
One Way
Highlights
Banff, Yoho Nationalpark, Takakkaw Falls, Revelstoke, Whistler, Sea-to-Sky Highway
Besonderheiten
Wohnmobil in Calgary abholen, in Vancouver abgeben – Fraserway bietet diese One-Way-Option an
Route III
Calgary → Waterton Lakes National Park
Der unterschätzte Süden – wild, windig, wunderschön.
Waterton Lakes National Park liegt rund 271 Kilometer südlich von Calgary, direkt an der Grenze zu den USA – angrenzend an den Glacier National Park in Montana.
Der Park ist weniger bekannt als Banff, dafür kaum überlaufen. Als UNESCO-Welterbe und erstem „Internationalen Friedenspark" der Welt bietet Waterton schneebedeckte Gipfel, Gletscherflüsse und Hochgebirgsseen.
Länge
ca. 540 km
Routentyp
Rundtour
Highlights
Red Rock Canyon, Crypt Lake Trail, Bear's Hump, Prince of Wales Hotel, Bison Paddock
Besonderheiten
Ideal als Kurztrip oder Auftakt einer längeren Südroute Richtung USA
Das Wichtigste in Kürze
Die Fraserway-Abholstation für Calgary befindet sich in Airdrie, einer kleinen Stadt direkt nördlich von Calgary: 536 Kingsview Way SE, Airdrie, AB T4A 0B3. Das klingt zunächst nach Umweg, ist es aber nicht: Die Station liegt nur rund 15 Minuten mit dem Auto vom Calgary International Airport entfernt und etwa 25 Minuten vom Stadtzentrum.
Den Weg dorthin musst du dir nicht selbst organisieren: Fraserway bietet einen kostenlosen Shuttle-Transfer vom Flughafen sowie aus ausgewählten Hotels an. Den Shuttle solltest du allerdings nicht spontan buchen – melde dich am besten 3 bis 5 Tage vor deiner Ankunft bei uns, damit wir alles organisieren können.
Ein wichtiger Hinweis für Einreisende aus Europa: Wer auf einem Flug mit mehr als 6 Stunden Gesamtreisezeit ankommt – inklusive Zwischenstopps – darf das Wohnmobil nicht noch am selben Tag übernehmen. Eine Übernachtung in Calgary ist also Pflicht, was aber kaum ein Nachteil ist – die Stadt hat genug zu bieten, um den ersten Abend angenehm zu verbringen.
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Wissenswertes
Häufige Fragen zur Wohnmobilreise ab Calgary
Wo hole ich mein Wohnmobil in Calgary ab?
Die Fraserway-Station befindet sich nicht direkt in Calgary, sondern im nahe gelegenen Airdrie – genau: 536 Kingsview Way SE. Das klingt abgelegen, ist es aber nicht: Der Standort liegt nur rund 15 Minuten vom Calgary International Airport entfernt, und Fraserway bietet einen kostenlosen Shuttle-Transfer an.
Kann ich das Wohnmobil in einer anderen Stadt zurückgeben?
Ja – und das ist einer der großen Vorteile von Fraserway. One-Way-Reisen zwischen Calgary und Vancouver etwa sind problemlos möglich, ebenso in die andere Richtung. Wer also in Calgary startet und in Vancouver endet, muss nicht zurückfahren. Das macht Reisen wie den klassischen Trans-Canada-Westtrip logistisch viel angenehmer. Andere Stationskombinationen sind ebenfalls verfügbar.
Brauche ich einen internationalen Führerschein?
Für Kanada reicht in der Regel der deutsche, österreichische oder Schweizer Führerschein im Scheckkartenformat aus – einen internationalen Führerschein brauchst du streng genommen nicht.
Empfehlenswert ist er trotzdem, allein schon als Ergänzung bei Polizeikontrollen oder falls du einen Abstecher in die USA planst. Dort kann ein internationaler Führerschein je nach Bundesstaat hilfreich sein. Kosten und Aufwand sind gering – warum also nicht.
Wie weit ist Banff vom Abholort entfernt?
Von der Fraserway-Station in Airdrie bis zum Eingang des Banff Nationalparks sind es knapp über 100 Kilometer – das sind etwa eineinhalb Stunden Fahrzeit. Du kannst also morgens entspannt das Wohnmobil übernehmen, dich einweisen lassen, alles verstauen und bist noch am frühen Nachmittag im Park. Ein perfekter erster Reisetag. Mehr zum Banff Nationalpark
Wann ist die beste Reisezeit für eine Wohnmobilreise ab Calgary?
Die Hauptsaison läuft von Mitte Juni bis Mitte September – dann sind die Pässe offen, das Wetter angenehm und die Campingplätze voll ausgelastet. Juli und August sind die beliebtesten Monate, also auch die teuersten und vollsten. Wer Flexibilität hat, fährt besser im Juni oder September: Die Nächte sind kühler, die Straßen ruhiger, und die Landschaft ist nicht weniger schön. Vor Mai und nach Oktober wird es auf dem Icefields Parkway zunehmend unberechenbar – Schnee ist dann jederzeit möglich.
Darf ich mit dem Wohnmobil in die USA weiterfahren?
Das hängt vom Mietvertrag ab. Fraserway erlaubt Fahrten in bestimmte US-Bundesstaaten – in der Regel Alaska und die angrenzenden Nordweststaaten – aber nicht pauschal in alle. Wer zum Beispiel von Waterton aus einen Abstecher in den Glacier National Park in Montana plant, sollte das vorab mit Fraserway klären und die nötige Genehmigung einholen. Einfach spontan über die Grenze zu fahren ist keine gute Idee.
Muss ich nach einem Langstreckenflug aus Europa sofort das Wohnmobil übernehmen?
Nein – und das darfst du auch nicht. Fraserway schreibt bei Flügen mit mehr als sechs Stunden Gesamtreisezeit sogar vor, dass du erst nach einer Übernachtung abholst. Das klingt erst nach Einschränkung, ist aber eigentlich ein Segen: Du kommst ausgeruht an, schläfst einmal in einem Bett, und startest am nächsten Morgen frisch in die Einweisung. Calgary hat genug gute Hotels in Flughafennähe – ein entspannter Auftakt ist kein verlorener Tag.
Was kostet ein Parks Canada Pass und brauche ich ihn wirklich?
Ja, du brauchst ihn – und zwar sobald du in einen der Nationalparks einfahren möchtest, also spätestens bei Banff. Ein Tagespass kostet ein paar kanadische Dollar pro Fahrzeug, aber für eine längere Reise lohnt sich der Discovery Pass, der ein Jahr lang für alle Nationalparks in Kanada gilt. Wenn du ohnehin Banff, Jasper und vielleicht noch Waterton oder Yoho besuchst, rechnet er sich schnell. Am besten vorab online kaufen – das spart Zeit an den Einfahrtstoren.
Wie viel Erfahrung brauche ich, um ein Wohnmobil in Kanada zu fahren?
Weniger als du denkst. Die Straßen in Kanada sind breit, gut ausgebaut und übersichtlich – und Wohnmobile sind zwar groß, aber mit ein bisschen Eingewöhnung gut zu handhaben. Fraserway nimmt sich bei der Fahrzeugübergabe Zeit für eine ausführliche Einweisung.
Die meisten Reisenden haben nach dem ersten Tankstoppenhalt bereits das Gefühl, die Sache im Griff zu haben. Wer noch nie Wohnmobil gefahren ist, startet am besten mit einem kleineren Modell – und findet spätestens auf dem ersten langen Highway-Abschnitt Gefallen daran.