Halifax, Nova Scotia Halifax, Nova Scotia

Halifax

Wo Kanada ans Meer stößt


Es gibt Reiseziele, die man kennt, bevor man dort war. Halifax ist keines davon. Wer hier landet, kommt ins östliche Kanada, in eine Welt, die sich komplett anders anfühlt als die Rocky Mountains oder Vancouver: rauer, salziger, stiller. Auf eine Art, die man erst richtig versteht, wenn man selbst auf einem Felsen sitzt und auf den Atlantik schaut.

Ab Frankfurt fliegt Condor direkt nach Halifax (in rund sieben Stunden), saisonal von Ende April bis Mitte Oktober. QUELLE www.expedia.de Wer außerhalb dieser Saison reist oder aus München, Wien oder Zürich kommt, steigt einmal um (über Reykjavik mit Icelandair oder über Toronto mit Air Canada). In jedem Fall bist du deutlich näher an Europa als in Calgary oder Vancouver. Der Wohnmobilanbieter Fraserway RV hat seine Station direkt in der Nähe des Flughafens, sodass die Übernahme am nächsten Morgen unkompliziert läuft.

Von Halifax aus beginnt eine Reise, die sich von allem unterscheidet, was die meisten mit Kanada verbinden. Nova Scotia kann 7.600 Kilometer Küstenlinie vorweisen. Hier fühlen sich neben Schwarzbären und Elchen auch Papageientaucher, Wale und Robben heimisch (mehr zur Tierwelt in Kanada), und die Küche lebt von einem hervorragenden Fisch- und Hummerfang. QUELLE www.viel-unterwegs.de

Der bekannteste Weg führt auf den Cabot Trail. Eine rund 300 Kilometer lange Panoramastraße entlang der Küste von Cape Breton Island, auf der die Reise selbst das Ziel ist.

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Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrer Reiseplanung: Aus rechtlichen Gründen ist die Anmietung eines Wohnmobils innerhalb Kanadas frühestens einen Tag nach Ihrer Ankunft möglich.

Halifax auf einen Blick

Halifax liegt an der Atlantikküste im äußersten Osten Kanadas (in der Provinz Nova Scotia, einer Halbinsel, die fast vollständig vom Meer umgeben ist).

Mit rund 450.000 Einwohnern ist Halifax die größte Stadt der maritimen Provinzen und gleichzeitig deren wirtschaftliches und kulturelles Zentrum. Die Stadt besitzt einen der größten Naturhäfen der Welt – tief, gut geschützt und seit Jahrhunderten ein wichtiger Umschlagplatz zwischen Europa und Nordamerika. Das merkt man auch noch heute: Halifax hat eine unverkennbar maritime Atmosphäre, die sich von der Hafenpromenade bis in die Kneipen und Restaurants zieht.

Bekannt ist die Stadt auch für ihre bewegte Geschichte, etwa der Explosion von 1917, einer der größten von Menschen verursachten Detonation, sowie als Anlaufhafen für Tausende von Titanic-Opfern, deren Geschichten im Maritime Museum of the Atlantic bis heute erzählt werden (zum Museum).

Geografisch ist Halifax für Europäer sehr interessant: Die Stadt liegt auf etwa demselben Breitengrad wie Paris – und ist damit deutlich näher an Deutschland als Calgary oder Vancouver, was sich auch in der Flugzeit bemerkbar macht.

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Innenstadt von Halifax, Nova Scotia Innenstadt von Halifax, Nova Scotia
Halifax Citadel, Nova Scotia Halifax Citadel, Nova Scotia
Halifax, Peggy's Cove Halifax, Peggy's Cove

Die besten Camper-Routen ab Halifax

Halifax ist der östlichste Startpunkt im "Fraserway-Netz" und das macht die Routen von hier aus grundlegend anders als alles, was du im Westen Kanadas kennst.

Keine Gletscher, keine Gebirgsstraßen, kein Massentourismus auf dem Campingplatz.

Stattdessen: Atlantikküste, Gezeiten, Hummer, Fischerdörfer und Panoramastraßen, die sich an Küstenklippen entlangschlängeln.

Paggy's Cove Paggy's Cove
Bay of Fundy, Kanada Bay of Fundy, Kanada

Route I

Halifax → Peggy's Cove → Lunenburg → Bay of Fundy → Annapolis Valley → Halifax

Der klassische Küstenring

Eine kompakte und vielseitige Rundtour in Nova Scotia. Von Halifax südwärts entlang der Küste über Peggy's Cove (der meistfotografierteste Leuchtturm Kanadas) weiter nach Lunenburg, dessen UNESCO-geschützte Altstadt mit bunten Holzhäusern direkt am Wasser liegt.

Dann ins Landesinnere durch den Kejimkujik Nationalpark und an die Nordküste Richtung Bay of Fundy, wo die größten Gezeiten der Welt das Meer täglich um bis zu 16 Meter heben und senken.

Zum Abschluss durch die Annapolis Valley mit ihren Weinbergen und Apfelplantagen zurück nach Halifax.

Länge

ca. 1.500 km

Routentyp

Rundtour

Highlights

Peggy's Cove, Lunenburg (UNESCO), Kejimkujik NP, Bay of Fundy, Hopewell Rocks, Annapolis Valley

Besonderheiten

Ideal für 10–14 Tage – kurze Tagesetappen, viel Zeit zum Anhalten

Halifax Citadel, Nova Scotia Halifax Citadel, Nova Scotia
Cape Breton Island Cape Breton Island
Prince Edward Island Prince Edward Island

Route II

Halifax → Cabot Trail → Cape Breton → Prince Edward Island → Halifax

Die Königsroute des Ostens.

Von Halifax nordwärts auf die Insel Cape Breton, wo der Cabot Trail beginnt. Es folgt eine rund 300 Kilometer lange Panoramastraße entlang der Küste.

Steilküsten, Wälder, Fischerdörfer und Whale-Watching-Touren ab Pleasant Bay.

Dann über den Causeway zurück aufs Festland und mit der Fähre hinüber nach Prince Edward Island. Kanadas kleinste Provinz, aber bekannt für rote Sandstrände, frische Austern und das Erbe von Anne of Green Gables.

Rückfahrt über die Confederation Bridge und den Transcanada zurück nach Halifax.

Länge

ca. 1.800 km

Routentyp

Rundtour

Highlights

Cape Breton Highlands NP, Cabot Trail, Whale Watching, Baddeck, Prince Edward Island, Charlottetown, Confederation Bridge

Besonderheiten

Fähre Halifax–PEI oder Confederation Bridge einplanen; Parks Canada Pass für Cape Breton Highlands NP erforderlich

Halifax Hafenhäuser Halifax Hafenhäuser
Québec City Québec City
St. Lorenz Strom, Nova Scotia St. Lorenz Strom, Nova Scotia

Route III

Halifax → Moncton → Québec City → Montréal

Vom Atlantik ins Herz Québecs

Die Strecke von Halifax nach Montréal ist rund 1.200 Kilometer lang und führt durch das Herz Ostkanadas. Durch Nova Scotia, New Brunswick und Québec.

Wer sich Zeit nimmt, fährt nicht auf der Schnellstraße, sondern auf der "szenischen Route": entlang der Bay of Fundy, durch das historische Fredericton, vorbei an den Hopewell Rocks und dann hinein nach Québec, wo die Schilder auf Französisch werden und die Landschaft am St.-Lorenz-Strom immer dramatischer wird.

Québec City ist ein Pflichtprogramm. Altstadt, Château Frontenac, europäisches Flair mitten in Kanada.

Am Ende wartet Montréal: lebhaft, kosmopolitisch, kulinarisch eine der besten Städte des Landes.

Länge

ca. 1.200 km

Routentyp

One Way

Highlights

Bay of Fundy, Hopewell Rocks, Fredericton, Québec City (Altstadt, Château Frontenac), St.-Lorenz-Strom, Montréal

Besonderheiten

Wohnmobil in Halifax abholen, in Montréal abgeben – Fraserway bietet diese One-Way-Option an; Sprachenwechsel ab der Québec-Grenze

Camping in Nova Scotia Camping in Nova Scotia
Camping in Nova Scotia Camping in Nova Scotia
Cabot Trail, Nova Scotia Cabot Trail, Nova Scotia

Route IV

Halifax → Cabot Trail → Newfoundland (Fähre) → zurück nach Halifax

Das Ende der Welt

Dies ist die abenteuerlichste Route ab Halifax (und die, die am wenigsten Menschen kennen). Von Halifax nordwärts über den Cabot Trail auf Cape Breton, dann mit der Fähre von North Sydney über die Cabot Strait hinüber nach Port aux Basques auf Neufundland.

Die Fährfahrt dauert rund zehn Stunden und am anderen Ende wartet ein Paradies für Naturliebhaber.

Neufundland ist riesig, dünn besiedelt und von einer Wildheit, die selbst erfahrene Kanada-Reisende überrascht: Eisberge im Frühsommer, Papageientaucher, Elche auf der Straße, und der Gros Morne Nationalpark, der zu den eindrucksvollsten Naturschaupläten des Landes zählt. Rückfahrt wieder mit der Fähre und über Cape Breton zurück nach Halifax.

Länge

ca. 2.200 km inkl. Fähren

Routentyp

Rundtour

Highlights

Cabot Trail, Fähre North Sydney–Port aux Basques, Gros Morne NP, Eisberge (Mai/Juni), Papageientaucher, Signal Hill (St. John's)

Besonderheiten

Fähre unbedingt frühzeitig buchen. Reisedauer mindestens 14–18 Tage einplanen.

Das Wichtigste in Kürze

Die Fraserway-Abholstation für Halifax liegt in Bedford, einem ruhigen Vorort nördlich von Halifax: 726 Rocky Lake Drive, Bedford, NS B4A 2T7. Die Station ist rund 15 Minuten vom Halifax Stanfield International Airport entfernt und etwa 30 Minuten vom Stadtzentrum. Ein praktischer Standort. Du kannst also früh landen, eine Nacht in einem Flughafen- oder Downtown-Hotel verbringen und am nächsten Morgen entspannt zur Station fahren.

Fraserway bietet einen kostenlosen Shuttle-Transfer vom Flughafen sowie aus ausgewählten Hotels an. In Halifax sind sowohl Flughafenhotels als auch einige Innenstadt-Hotels im Shuttle-Service inbegriffen. Das macht den Start der Wohnmobilreise angenehm flexibel, egal wo du die erste Nacht verbringst. Wer kein Shuttle-Hotel gebucht hat, kommt mit dem Taxi oder Rideshare problemlos zur Station.

Und auch in Halifax gilt die wichtigste Regel für Einreisende aus Europa: Wer auf einem Flug mit mehr als sechs Stunden Gesamtreisezeit ankommt – inklusive Zwischenstopps – darf das Wohnmobil nicht noch am selben Tag übernehmen. Eine Übernachtung ist Pflicht.

Das ist allerdings kein Nachteil: Halifax hat eine lebendige Waterfront, ausgezeichnete Seafood-Restaurants und genug Atmosphäre, um den ersten Abend in Kanada zu einem echten Erlebnis zu machen, bevor die eigentliche Reise am nächsten Morgen beginnt.

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Fraserway Anmietstation in Halifax Fraserway Anmietstation in Halifax
Fraserway Shuttle Bus Station Fraserway Shuttle Bus Station
Fraserway Shuttle Bus Fahrer Fraserway Shuttle Bus Fahrer

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Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrer Reiseplanung: Aus rechtlichen Gründen ist die Anmietung eines Wohnmobils innerhalb Kanadas frühestens einen Tag nach Ihrer Ankunft möglich.

Wissenswertes

Häufige Fragen zur Wohnmobilreise ab Halifax


Wo hole ich mein Wohnmobil in Halifax ab?
Die Fraserway-Station liegt in Bedford, einem Vorort nördlich von Halifax: 726 Rocky Lake Drive, Bedford, NS B4A 2T7. Vom Flughafen sind es rund 15 Minuten mit dem Auto. Fraserway bietet einen kostenlosen Shuttle-Transfer an. Hinweis: Kein Parkplatz auf dem Stationsgelände.

Kann ich das Wohnmobil in einer anderen Stadt zurückgeben?
Klaro, und gerade ab Halifax gibt es attraktive One-Way-Optionen. Die naheliegendste und sehr beliebte Route führt von Halifax nach Montréal. Durch New Brunswick und Québec, mit Québec City als Highlight auf halbem Weg. Wer mehr Zeit hat, kann das Wohnmobil auch in Toronto oder Vancouver abgeben. Für Abenteurer, die den Osten lieben: Auch die umgekehrte Richtung funktioniert – in Montréal starten, in Halifax enden. One-Way-Gebühren variieren je nach Strecke, also am besten direkt die Preise vergleichen.

Wann ist die beste Reisezeit für eine Wohnmobilreise ab Halifax?
Die ideale Saison in Nova Scotia ist von Mitte Juni bis Mitte Oktober. Juli und August sind am wärmsten und lebhaftesten, da ist Hochsaison auf dem Cabot Trail und in den Küstendörfern. Wer den Herbst wählt, wird mit einem anderen Erlebnis belohnt: Der Indian Summer in Nova Scotia ist spektakulär, die Wälder leuchten rot und orange, die Campingplätze sind ruhiger, und viele Küstengasthäuser haben noch geöffnet. Wer Eisberge sehen möchte, fährt nach Neufundland und plant dafür Mai oder Juni ein (dann treiben die Eisriesen noch an der Küste entlang).

Wie lange sollte ich für eine Wohnmobilreise ab Halifax einplanen?
Für eine reine Nova-Scotia-Rundtour mit Cabot Trail und Küstenroute sind 10 bis 14 Tage das Minimum, um nicht zu hetzen. Wer Prince Edward Island dazunimmt, braucht mindestens 14 bis 16 Tage. Neufundland ist eine eigene Reise und sollte mit mindestens 10 Tagen allein auf der Insel geplant werden – das ist kein Ort, den man im Vorbeifahren abhakt. Die One-Way-Route nach Montréal lässt sich gut in 12 Tagen fahren, wenn man unterwegs ein bis zwei Nächte einplant.

Was ist mit dem Wetter in Nova Scotia – muss ich mit Regen rechnen?
Ehrliche Antwort: Ja. Nova Scotia ist atlantisch geprägt, und das bedeutet: Das Wetter kann sich schnell ändern. Peggy's Cove im Nebel ist allerdings auch auf seine Weise wunderschön. Im Sommer sind die Temperaturen angenehm (um die 20 bis 25 Grad), aber eine Regenjacke gehört immer ins Gepäck. Der Herbst bringt oft goldene, klare Tage, aber auch erste stürmische Phasen. Insgesamt gilt: Wer das Wetter akzeptiert, wie es kommt, hat in Nova Scotia die bessere Reise. Wohnmobilreisende sind ohnehin flexibler als Hotelgäste, denn wenn es an einem Ort regnet, fährt man einfach weiter ;).

Gibt es genug Campingplätze in Nova Scotia?
Ja. Viele davon sind direkt am Meer, was sie von den meisten Campingplätzen in Westkanada unterscheidet. Entlang des Cabot Trails, auf Cape Breton und an der Südküste gibt es eine gute Auswahl an Parks Canada Campgrounds und privaten Plätzen. In der Hochsaison von Juli bis August solltest du allerdings vorausbuchen, besonders auf Cape Breton. Wer spontan reist, fährt am besten in der Vor- oder Nachsaison (dann sind auch die schönsten Plätze direkt am Wasser noch frei).

Gibt es eine Fähre nach Neufundland und wie plane ich die ein?
Ja (und ein Erlebnis für sich). Die Fähre von North Sydney auf Cape Breton nach Port aux Basques in Neufundland wird von Marine Atlantic betrieben und dauert rund sieben Stunden. Die Überfahrt von North Sydney nach Argentia, näher an St. John's, dauert etwa 14 Stunden. Eine echte Atlantiküberquerung mit dem Wohnmobil! Buche die Fähre so früh wie möglich, am besten Monate im Voraus: In der Sommersaison sind die Kapazitäten für Wohnmobile schnell ausgebucht. Gib uns gern Bescheid, wenn du die Fähre brauchst, dann sehen wir, ob wir das direkt regeln können.

Kann ich in Halifax frischen Hummer kaufen und im Wohnmobil zubereiten?
Das ist eigentlich eine der besten Fragen, die man vor einer Nova-Scotia-Reise stellen kann! Und die Antwort ist: unbedingt. Frischer Hummer direkt vom Fischer ist in Nova Scotia keine touristische Attraktion, sondern Alltag. In kleinen Küstenorten wie Lunenburg, Digby oder entlang der östlichen Küste gibt es Händler, die Hummer lebend oder direkt gekocht verkaufen. Im Wohnmobil hast du den Vorteil einer eigenen Küche (und ein selbst gekochter Hummer am Atlantik, während die Sonne im Meer versinkt, ist schwer zu übertreffen).

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